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Herzlich willkommen auf der Expertenseite von Dr. med. Ralf-Günther Meiritz.

Zu den medizinischen Spezialgebieten der Praxis Dr. med. Ralf-Günther Meiritz gehören unter anderem: Kieferorthopädie.

Dr. med. Ralf-Günther Meiritz bietet zur Abdeckung des Heilauftrags die folgenden Behandlungen und Leistungen an:
Bildgesteuerte Rückenschmerztherapie.

Ausführliche Informationen zu Dr. med. Ralf-Günther Meiritz

  • Risikofaktor Rückenleiden
  • Ursachen Rückenleiden
  • Symptome Rückenleiden
  • Behandlung Rückenleiden

Heftige Schmerzen, Unbeweglichkeit, Einschränkungen im Alltag – dies sind Begleiterscheinungen von Rückenschmerzen. Etwa zwei Drittel der Deutschen leiden unter Rückenschmerzen, 12 Prozent davon sogar täglich. Das Volksleiden Rückenschmerzen gehört in Deutschland demnach zu den häufigsten Gesundheitsproblemen.

Der Stütz- und Bewegungsapparat ist das größte Organsystem des menschlichen Körpers. Das System aus stützenden Knochen, beweglichen Gelenken sowie steuernden Muskeln und Sehnen ermöglicht es uns, aufrecht zu stehen und zu gehen. Es ist jedoch auch sehr anfällig für Überlastungen, Verschleißerscheinungen und Fehlhaltungen. Oft sind Bewegungsmangel, das lange Arbeiten am Computer, aber auch unausgewogene Ernährung oder Stoffwechselstörungen die Ursache. Daher suchen 20 Millionen Deutschen jährlichen einen Arzt wegen Rückenschmerzen auf.

Die fachärztliche Behandlung erfolgt in der Regel durch einen Orthopäden. Allerdings sind Rückenschmerzen nicht immer nur auf eine schlechte Haltung zurückzuführen. Sie können auch die Folge von organischen, neurologischen oder gynäkologischen Störungen sein. Patienten mit Rückenschmerzen benötigen deshalb eine umfassende medizinische Betreuung, in die auch Mediziner aus anderen Fachbereichen wie Gynäkologen, Neurologen, Allgemeinmediziner und Internisten eingebunden sind.

Das Aufgabengebiet der Orthopädie umfasst die frühzeitige Erkennung und Therapie von angeborene und erworbene Erkrankungen, Verletzungen, Formveränderungen und Funktionsstörungen des Stütz- und Bewegungsapparates vom obersten Halswirbel bis zum untersten Zehenknochen. Sie bedient sich neben operativen Eingriffen auch konservativer Behandlungsverfahren, beispielsweise der Physio- und Schmerztherapie. Neben Schmerzen und Verletzungen an den Händen, Füßen, Hüften, Schultern und Knien behandeln Fachärzte für Orthopädie besonders häufig Schädigungen im Rücken- und Wirbelbereich.

Rückenschmerzen haben vielfältige Ursachen, die häufig ineinandergreifen. Grundsätzlich kann zwischen spezifischen und unspezifischen Rückenschmerzen unterschieden werden.

In etwa 85 Prozent aller Fälle sind die Schmerzen unspezifisch, ihnen liegen keine krankhaften körperlichen Veränderungen zu Grunde. Vielmehr sind sie Ausdruck von Verspannungen und Verhärtungen der Rückenmuskulatur. Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule werden zumeist durch Fehl- oder Überbelastungen im Alltag, im Beruf und in der Freizeit ausgelöst. Durch langes Sitzen, falsches Heben schwerer Lasten, Tätigkeiten in gebückter Haltung, Bewegungsmangel und Übergewicht, aber auch durch exzessiv betriebenen Sport oder eine Schwangerschaft werden bestimmte Muskeln im Rücken unterfordert, andere dagegen überstrapaziert. Die ungleichmäßige Belastung hat zur Folge, dass sich die beteiligten Muskeln und Bänder verhärten und verkürzen bzw. zu sehr gestreckt werden. Viele Betroffene versuchen, den dadurch entstehenden Schmerzen mit Schonhaltungen entgegenzuwirken, wodurch das Leiden in der Regel nur verstärkt wird.

Unspezifische Rückenschmerzen können aber auch Ausdruck seelischer Belastungen sein. Stress am Arbeitsplatz, Streit mit dem Partner, Ängste, Unzufriedenheit und unterdrückte Wut lösen eine innere Spannung aus, die sich auf die Muskeln überträgt und sie verkrampfen lässt.

Von spezifischen Rückenschmerzen spricht man, wenn sie von Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule oder anderen Krankheiten herrühren. Bandscheibenvorfälle, Tumoren, bakterielle oder rheumatische Entzündungen sind typische spezifische Auslöser von Rückenschmerzen. Auch eingeklemmte Nerven oder gynäkologische Erkrankungen kommen als Ursachen in Frage. Schmerzen im Wirbelbereich können außerdem Begleiterscheinungen von altersbedingten Verschleißerscheinungen wie Arthrose oder Osteoporose sein.

Schädigungen im Bereich des Bewegungsapparates kündigen sich oft durch unspezifische Symptome an, die von vielen Betroffenen nicht ernst genommen werden. Erste Anzeichen können ein stechender Schmerz bei bestimmten Bewegungen, Morgensteifigkeit der Gelenke und Abgeschlagenheit sein. Diese Symptome deuten meist auf leicht zu behandelnde Muskelverspannungen hin. Wenn außerdem Beschwerden beim Atmen, Taubheitsgefühle, motorische Störungen oder Schwierigkeiten beim Urinieren bzw. beim Stuhlgang auftreten, kann dies auch  ein Hinweis auf eine schwerere Erkrankung sein.

Rückenschmerzen sind in der Regel auf einen bestimmten Abschnitt der Wirbelsäule beschränkt. Bei den meisten Betroffenen treten die Rückenprobleme im Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Schon bei leichten Bewegungen, beim Sitzen und Gehen schmerzt der untere Teil des Rückens. Meist strahlt der Schmerz bis ins Gesäß, in die Beine oder die Leisten aus, sodass der Körper in seiner Beweglichkeit stark eingeschränkt ist.

Nach Lendenwirbelschmerzen sind Nackenschmerzen die häufigste Erkrankung des Bewegungsapparates. Sie werden durch Verspannungen und Muskelverhärtungen im Bereich der Halswirbel ausgelöst, die sich meist bis in die Schulter und die Arme ziehen. Die Betroffenen klagen nicht selten auch über Bewegungssteifigkeit in diesem Bereich, über Kopfschmerzen, Schwindelgefühl sowie einschlafende Finger und Hände.

Schmerzen, die von der Brustwirbelsäule ausgehen, kommen eher selten vor. Sie treten im Bereich zwischen den Schulterblättern und dem Brustkorb auf und werden von den Betroffenen meist als dumpf und drückend empfunden. Blockaden der Brustwirbel äußern sich oft auch durch Störungen der Atmung und Herzbeschwerden.

So unterschiedlich die Ursachen und Symptome von Rückenschmerzen sind, so vielfältig sind auch die Behandlungsmethoden. Grundsätzlich falsch ist es, sich aus Angst vor Schmerzen körperlich zu schonen. Nur eine frühzeitige Therapie kann verhindern, dass die Schmerzen chronisch werden.

Bei akuten, auf wenige Wochen begrenzten Rückenschmerzen genügen meist Medikamente, um die Schmerzen zu lindern. Dagegen können dauerhafte Rückenbeschwerden nur erfolgreich therapiert werden, wenn verschiedene Behandlungsmethoden ineinander greifen. Im besten Falle sind Mediziner unterschiedlicher Fachgebiete in die Therapie mit einbezogen. Wichtige Elemente der Behandlung chronischer Rückenschmerzen sind ein gezieltes Krafttraining, Physiotherapie und Entspannungsübungen, Wärmeanwendungen, Massagen und Akupunktur. Zusätzliche Übungen zur Schmerzbewältigung und verschiedene Methoden der Verhaltenstherapie zeigen den Patienten Wege auf, mit den Schmerzen besser umgehen zu können.

Operationen sind erst das letzte Mittel und nur bei einem kleinen Teil der Rückenschmerzpatienten sinnvoll. Erst wenn sich über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren alle konservativen Behandlungsmethoden als unwirksam erwiesen haben, werden chirurgische Eingriffe in Betracht gezogen.

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