Hausmittel
Armbad, kalt
- Wissenswertes
Wissenswertes
Wirkungen
Ein kaltes Armbad senkt die Herzfrequenz, hilft den Blutdruck zu normalisieren (Senkung bei Hypertonie, Erhöhung bei Hypotonie) und regt an.
Anwendungsgebiete
Bei folgenden Beschwerden wird oft ein kaltes Armbad empfohlen: Müdigkeits- und Erschöpfungszuständen, funktionellen Herzbeschwerden (Tachykardien, Palpitationen), Tennis- und Golferellenbogen (Epikondylitis humeri lateralis/medialis) sowie Durchschlafstörungen.
Zubereitung und Anwendung
Sie brauchen:
- Armbadewanne/Waschbecken
- kaltes Wasser (möglichst kalt, höchstens 18°C)
Kaltes Wasser in eine Armbadewanne oder ein entsprechendes Gefäß einlassen. Erst den rechten Arm, dann den linken dazu bis zur Mitte des Oberarmes eintauchen. Etwa 20 - 30 sec. im Wasser verweilen, höchstens jedoch bis zum Eintreten einer unangenehmen Kälteempfindung (Kälteschmerz). Anschließend Wasser abstreifen und mit den Armen zur Nachwärmung langsam pendeln.
Bitte beachten Sie:
Die Hände sollten nicht kalt sein. Ein kaltes Armbad sollte möglichst nachmittags oder abends angewandt werden.
Nicht anwenden bei
- Angina pectoris und anderen organischen Herzerkrankungen
- Gefäßkrämpfen
Wichtiger Hinweis:
Auch Hausmittel können Nebenwirkungen haben und sind nicht generell für jeden geeignet. Sprechen Sie deshalb vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
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