Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten
Zwischenblutungen
- Ursachen
- Symptome
- Diagnostik
- Therapie
Ursachen
Eine Zwischenblutung, auch Metrorrhagie genannt, tritt zusätzlich zu der eigentlichen Menstruationsblutung auf und zählt zu den Zyklusstörungen.
Was sind die Ursachen?
Treten Zwischenblutungen vermehrt auf, kann dies die verschiedensten Ursachen haben.
So kann zum Beispiel ein Tumor an der Gebärmutter oder den Eierstöcken zu Zwischenblutungen führen. Genauso können Blutungsgerinnungsstörungen mit zusätzlichen Blutungen einhergehen.
Auch eine falsch dosierte Antibabypille sowie eine Spirale sind mögliche Auslöser für zusätzliche Blutungen und sollten bei der Ursachenforschung vom behandelnden Arzt nicht außer Acht gelassen werden.
Symptome
Oft treten Zwischenblutungen mit unterschiedlicher Dauer und Intensität auf.
In manchen Fällen hält die Blutung über einen längeren Zeitraum an, sodass durch den starken Blutverlust ein Eisenmangel im Blut entstehen kann.
Die betroffenen Frauen leiden dann häufig unter Symptomen wie:
- Müdigkeit
- Schwäche
- Unterbauchbeschwerden und auch
- Haarausfall
Diagnostik
Zur Diagnostik wird bevorzugt der Ultraschall angewendet, um mögliche Ursachen für eine Zwischenblutung, wie beispielsweise Endometriose, Tumoren oder auch Schwangerschaftskomplikationen auszuschließen.
Ergänzend entnimmt der Gynäkologe eine Gewebeprobe der Gebärmutterschleimhaut, um eine eventuelle Krebserkrankung zu erkennen.
Therapie
Die Therapie von Zyklusstörungen wie der Zwischenblutung variiert je nach Ursache.
So werden bei hormonellen Störungen Hormonpräparate angewendet. Diese werden von der Patientin über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten eingenommen, mit dem Ziel den Monatszyklus zu regulieren.
Resultiert die Blutung aus organischen Erkrankungen, wie einer Gebärmutterschleimhautentzündung, erfolgt eine Therapie mit einem Antibiotikum. Tumoren dagegen werden primär operativ entfernt.
© FACHARZT24 (letzte Aktualisierung: 11.02.2013)